Geschichte

2000 Jahre Geschichte

Ein Blick zurück in die Geschichte des Dorfes zeigt, dass Irschen ein sehr alter Siedlungsboden ist.
Eine Fülle von geologischen Funden lässt darauf schließen, dass der Talboden bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. von der illyrischen Bevölkerung benützt wurde.

Geografie

Kräuterdorf

Kräuterdorf

Vom Ursprung des Dorfes

ursprungSchon um Christi Geburt - also schon vor 2000 Jahren - führte eine Straße durch das Drautal, die die westlichen illyrischen Siedlungen mit den östlichen im Kärntner Seenland verband.

Man nimmt an, dass angesichts dieser Funde bei der Ortschaft Potschling eine Raststätte für illyrische Reisende gestanden haben muss. Zahlreiche kulturgeschichtliche Zeugnisse und der urkundlich überlieferte Name "Ursen" lassen vermuten, dass Irschen in den Jahren zwischen 805 und 810 vom Patriarchen Ursus I. von Aquilea als Pfarre und befestigter Platz gegründet worden ist.

Kirchen und Kapellen in Irschen

stdionysiusPfarrkirche St. Dionysius

Erstmals 1190 urkundlich erwähnt ist eine romantisch-gotische Anlage aus dem 12. - 14. Jahrhundert. Das Wandgemälde an der äußeren Südwand zeigt den Hl. Christophorus und den Stifter.
Die Wandmalerei an der inneren Chornordwand stammt aus den Jahren um 1330 und zeigt die Krönung Maria in Thronarchitektur.
Die Wandmalerei im Chorgewölbe aus dem Jahre 1800 stellt die Geburt, die Anbetung der Könige Verklärung, Christus als Weltenherrscher und die Himmelfahrt Maria dar.


RittersdorfSt. Andreas in Rittersdorf

Die Filialkirche St. Andreas ist eine mittelgroße Bauanlage aus spätgotischer Zeit. Die Kirche besteht aus einem dreijochigen Schiff mit spitzbogigem Westportal. Die aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammenden Fresken an der Außenwand zeigen den Hl. Christophorus, die Marienkrönung und den Hl. Florian.




stjohann2 grossSt. Johann in Stresweg

Auf einem kleinen Waldhügel in Stresweg konnte ein röm. Kastell nachgewiesen werden. Eine erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1242 zurück. Auf den ehemaligen Trümmern der Burg "Ursen" wurde dann um 1600 der hübsche Barockbau errichtet, dessen Vorhalle sich in Bögen zur Landschaft öffnet. Der Altar stammt aus dem Jahre 1679 und zeigt die Enthauptung Johannes des Täufers. Am Deckengemälde sieht man die Fahrt auf dem See Genezareth und die Taufe Christi.


SimmerlachHl. Anna in  Simmerlach

Die römisch-katholische Filialkirche in Simmerlach ist der heiligen Anna geweiht. Das Gotteshaus wurde 1804 errichtet und 1815 geweiht.

Im Jahre 1945 wurde der Bau bei einem Bombenangriff beschädigt und 1947 wieder instand gesetzt.



PotschlingSt. Salvator in Potschling

Die kleine Kapelle unmittelbar neben der Bundesstraße wird erstmals um 1783 urkundlich erwähnt und wurde im Jahre 1983 renoviert. Erwähnenswert sind zwei auf Leinwand gemalte Ölbilder aus dem 18. Jahrhundert. Der Hauptaltar aus der Zeit des Spätbarocks zeigt die Figur Christi im Elend.

Das Gotteshaus ist ein nach Westen ausgerichtetet spätbarocker Bau.

Der Innenraum ist das mit Pilastern gegliederte Langhaus. Es besitzt Rundbogenfenster und eine stucktierte Flachdecke. Der korbbogenförmige Triumphbogen verbindet das Langhaus mit dem Chor.